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Tagebuch 2011-2014

... welches einmal ein Bautagebuch war

06.12.14

Na da waren ja eine ganze Menge Nikoläuse im Haus unterwegs - Schokolade, Kekse, Nüsse, Äpfel. Also alles ganz so wie Knecht Ruprecht es mag und man musste nicht einmal Schuhe vor der Tür stehen haben. Danke an die fleißigen Nikoläuse!
Gestern war Adventskaffeetrinken. Im Vorfeld haben wir den Gemeinschaftsraum geschmückt (Odile hat aus den Moskauer Lampen schnell noch ein paar einfache schöne Lampen gemacht), eingedeckt und die Unterhaltung vorbereitet. Das einfache Radio haben wir dann gar nicht gebraucht. Hanna hat Klavier gespielt, Norbert hat uns alle beim Singen aus dem Liederbuch auf der Flöte begleitet - dabei ist zu erwähnen, dass manche alle(!) Strophen der Lieder aus dem Kopf singen können; da merkt man die gute Erziehung und die Chorerziehung. Na und die Kleinen haben super mitgemacht - Helena und Charlotte übten sich mit Triola und Flöte; Frieder wusste zu berichten, dass der Tannenbaum gar keine Blätter hat und alle zusammen wussten, dass sich "Oma sitzt im Kofferraum" auch auf "Oh Tannenbaum" reimt - schön, wie sich die Zeiten wiederholen.
In den nächsten Tagen haben wir dann noch Sterne basteln für die Großen, Kekse backen und Basteln mit den Kindern vor!
Schöne Adventszeit allen!


08.11.14

Der Weg war das Ziel - der letzten Wochen. Ernsthaft, in den letzten Wochen haben wir viel über den Weg im Innenhof diskutiert: Wegführung, Materialmix, Ausführungsvarianten - da gibt es viele Abstimmungsrunden zu drehen. Was war das Ergebnis: ein selbstgefertigter Weg aus Beton, eingefasst in Granit und ohne Intarsien, das ganze organisch verlegt. Es hätte auch ein von einer Firma gelegter Weg mit geraden Geometrien und aus einer Mischung aus Granit, Sandstein, gefundenen Fliesen, Ziegeln und weiteren Baustoffen werden können - das war wieder ein schwieriger mehrstufiger Prozess, gebaut ist dann schnell. Nachdem Micha und Jonathan die organischen Formen ausgelegt haben, haben bsonders Katrin und Jana die randbegrenzenden Rinnen in Split gepflastert und die restlichen Begrenzungen und Unterbrechungen festgemörtelt. Heute früh im morgendlichen Reif haben wir dann reichlich 2m³ Fertigbeton gekriegt, der ganz schnell in den Weg musste, um dort verdichtet zu werden. Da waren viele Hände fleißig, Jonathan und Mathias haben das Ganze dann geglättet und gegen 13:30 Uhr einen Super-Besenstrich darauf gefegt. Perfekt!
Katrin hatte dann eine Kartoffelsuppe gekocht, die wir im fast sommerlichen Garten genossen haben. Danach haben wir den Innenhof noch abgesperrt, weil die "Hechte" heute mit viel Besuch und uns Michas Geburtstag und Einzug feiern. Eigentlich könnte man eine Eisbahn draus machen und die Absperrung mit Bandenwerbung füllen. Wer braucht schon einen Weg!


22.09.14

Gestern Abend haben wir am Lagerfeuer gesessen und als dieses dann so langsam runterbrannte und die Kinder natürlich alle überhaupt nicht müde waren, haben Katrin und Michael - und im Schutze der Dunkelheit vielleicht auch noch ein paar andere - Schlaflieder gesungen. Das war richtig schön.
Inzwischen gibt es auch eine "Mäh"-Gruppe. Manchmal stehen die einfach so auf der Wieser und mähen. Die Abstimmung zum Thema Rasenmäher bot die ganze Bandbreite von Hand- über Akku-, Strom zum Benzinbetrieb und parallel dazu dann noch alle Größen. Die "Muckifraktion" mit dem Handrasenmäher hat gewonnen und bildet jetzt den Stamm der "Mäh"-Gruppe. Zur Unterstützung gibt es aber bei besonders widerspenstigem Gewächs eine Motorsense, das strengt auch ganz schön an und macht dazu noch Krach.


02.09.14

Heute waren wir beim Notar! Ja, richtig - wir haben eine der freien Wohnungen verkauft. Beschlossen haben wir das schon vor ein paar Wochen und nun ist es wirklich amtlich, dass Christine und Peter gemeinsam mit ihrer kleinen Charlotte bald in das Erdgeschoss Süd einziehen werden. Bis dahin müssen noch ein paar Umbauarbeiten gemacht, Parkett verlegt und Türen eingebaut werden.
Charlotte lernt in der neuen Wohnung bestimmt ganz schnell laufen und wird dann im nächsten Jahr als erste von den aktuell 3 ganz kleinen Kindern 1 Jahr alt. Wir freuen uns auf euch drei.


30.08.14

Und wieder eine Erweiterung. Zwei Familien von uns haben das Nachbargrundstück gekauft und verpachten es an den Rest. Nach dem letzten Gruppentreffen sind wir alle gemeinsam das erste Mal da gewesen. Schön viel Platz für uns und auch wieder ein Haufen Arbeit - Rasen mähen, Baumhaus reparieren. Aber hauptsächlich wollen wir es zur Erholung nutzen. Das Trampolin steht schon und einen Lagerfeuerplatz gibt es auch.


03.08.14

Ein Baby! Konstantin ist da und Olga und Mathias sind glückliche, stolze und müde Eltern.
Herzlich willkommen bei uns!


27.07.14

Gestern Abend kurz vor Mitternacht öffnete sich die Fahrstuhltür im Obergeschoss und der Hechtschwarm stieg aus. Zum Glück waren Franzi und Uta noch munter, saßen vor Utas Wohnung und konnten mit einer kleinen La-Ola-Welle begrüßen. Die Verwandten hatten parallel dazu alles in der Wohnung für eine Mitternachtsankunft vorbereitet. Heute wuseln da also Umzugsfirma und Verwandte und Bekannte in und um die Wohnung herum - sieht aber alles sehr organisiert aus. Charlotte und Frieder erobern sehr souverän die neue Umgebung und Stella ist wohl auch da, aber man hört sie nicht.
Wir anderen sind alle vor, im oder nach dem Urlaub. Da passiert nur relativ wenig in unserem Außengelände und an den anderen offenen Punkten. Aber das wird bestimmt wieder anders.


14.07.14

Schon wieder sind 2 Monate seit dem letzten Tagebucheintrag ins Land gegangen. Einige von uns waren im Urlaub (so richtig in anderen Ländern oder Gegenden und nicht auf der Baustelle!), andere sind es gerade oder fahren in den nächsten Wochen.
Ein bisschen was ist natürlich immer zu tun. Das Licht in den gemeinschaftlichen Flächen funktioniert noch nicht immer und nicht überall, Dietmar mäuert gerade ein paar Lichtschächte vorm Keller zu und immer so weiter.
Gestern haben wir vor dem gemeinschaftlichen Fußballgucken Kisten transportiert. Die waren in den letzten Wochen Teil einer Ausstellung im Hygienemuseum, die von den "Internationalen Gärten e.V." gestaltet wurde. Jetzt durften wir die gefüllten Kisten übernehmen und wollen sie auf dem Dach platzieren. Will jemand wissen, wie schwer nasse Erde und Pflanzen sind? Der kann unsere Männer fragen. Naja, die Kisten müssen nun noch konserviert werden, ein Job für die nächsten Wochen.
Ansonsten warten besonders Olga und Mathias auf ihren Nachwuchs, wir alle warten ein bisschen mit und nächste Woche wird dann endlich der Hechtschwarm hier einziehen.
Nachklapp am späteren Abend: Einige feiern den legendären Sturm auf die Bastille, also den französischen Nationalfeiertag. Das Ganze traditionell mit Boule, Käse, Rotwein, hellem Brot. Schließlich haben wir ja auch französisches Blut im Haus, danke Norbert für die Idee und den netten Abend.


04.05.14

Am Mittwoch war Walpurgisnacht. Wir haben ein bisschen gegrillt und in Ermangelung von tanzenden Hexen den Baustress verbrannt. Das geht ganz gut, wenn man den Namen einer Strohpuppe gibt, die ein Hemd von Matthias trägt, eine Hose von Dietmar an hat und mit den üblichen Utensilien (Handschuhe, Zollstock, Mütze) ausgestattet ist. Gebastelt wurde das Teil übrigens von Hanna und Elisa, die von Helena unterstützt wurden. Später fielen dann noch die getrockneten Weihnachtsbäume dem Feuer zum Opfer. Schön, dass auch Freunde und Interessierte da waren. Ach und aus dem Osterei im Treppenhaus ist in der Walpurgisnacht eine Fledermaus geworden.
An den anderen Tagen des für manche langen Wochenendes waren wir wieder fleißig. Die beim Abriss abhanden gekommene alte Aufzugstür ist jetzt kein offenes Loch mehr, sondern wurde durch die aus dem Dach ersetzt. Jetzt muss die nur noch saniert werden. Und gestern haben wir die Absturzsicherung an die Betonwand montiert. Dazu dienen die alten Absperrgitter aus den Erdgeschossfenstern, die mühevoll aufgearbeitet und jetzt mit eigens dafür gefertigten Winkeln an die Wand montiert wurden. Besonders lustig war, dass wir erst während der Montage merkten, dass die Teile unterschiedliche Höhen und auch Breiten haben (schlechte Arbeitsvorbereitung Uta). Später sollen daran von oben und unten Blumen ranken. Das sieht besser aus als erwartet - es hat etwas Sinfonisches (O-Ton Bettina).


22.04.14

Substrat! Endlich haben wir das erste Substrat auf den Dächern. Micha hat die ganzen Osterferien damit gekämpft, Hochbeete und Abtrennungen auf dem Norddach vorzubereiten; heute haben dann Mathias und Micha mit familiärer Unterstützung 2 Silos voll Substrat hochgepustet (bzw. hochpusten lassen) und verteilt; "just-in-time" war dann Utas Mutti da und hat gemeinsam mit Karin die ersten Anpflanzungen vorgenommen, nach der wohlverdienten Kaffeepause wurde dann auch angegossen. Der an diesem Tag eher werktätige Rest der Baugruppe hat das Dach dann abends noch bei einem wunderschönen Sonnenuntergang begossen (Rotwein).
Das erste Osterfest in der Fabrik ist auch vorbei. Das Wetter war so mittelmäßig gut, der Osterhase trotzdem fleißig - bereits am Freitag gab es die ersten Kleinigkeiten und spätestens beim gemeinsamen Suchen am Montag hat wohl jeder was gefunden.
Die Holzverarbeiter waren nebenbei auch noch fleißig und haben weiter an der Fassade geschraubt - alles hat irgendwann ein Ende!


14.04.14

Heute vor 95 Jahren wurde in der Sowjetunion der Subbotnik erfunden. Danke Katrin für das aufmerksame Radiohören am frühen Morgen. Na und ohne den Subbotnik wüssten wir doch gar nicht, wer unser Haus fertig bauen soll - "every Day ist Subbotnik-Day"!
Vor einer Woche kam die Holzlieferung und bis zum heutigen Tag ist der Haufen schon fast halbiert. Es ist zwar noch nicht alles angeschraubt, aber vieles schon zurecht gesägt, damit es dann schneller geht.
Ab heute schläft auch der Hechtschwarm hier, aber leider nur für die Zeit der Osterferien. Frieder hat sich beim Sturz von der Treppe durch das Loch mit der noch fehlenden alten Aufzugstür seine erste Tabakfabrikbeule geholt. Da muss also bald eine Absturzsicherung hin, damit da nicht noch Beulen dazu kommen.
Nun freuen wir uns auf das erste Osterfest hier im Haus. Mal sehen, ob der Hase was versteckt. Ein schwebendes Keramik-Ei hängt schon im alten Treppenhaus.


17.03.2014

Gestern hatten wir, auch dank des schönen Wetters, mal wieder einen richtig schönen Subbotniksamstag ... und wir haben auch was geschafft: Dietmar hat auf einer abenteuerlichen Konstruktion stehend (dank erfolgter Gefährdungsbeurteilung war er wenigstens angeschnallt) den Halter für die Lampe über dem Haupteingang angebracht, Matthias die Unterkonstruktion im Treppenhaus perfektioniert, Odile hat eines der perspektivischen Absturzgitter für die Betonwand zu unseren Nachbarn entrostet, Uta hat mit sehr tatkräftiger Unterstützung der männlichen Teenager die Mauer an den Parkplätzen gekürzt (mal wieder: "Die Mauer muss weg!" - Aber wir geben zu, dass wir die Absicht haben, eine neue zu errichten, um 90° versetzt!), Norbert und Gosse haben die Decke an Utas Beton gedämmt, Bettina hat gepflanzt und die Katrins haben gestrichen und Lichtschächte sauber gemacht. Mittendrin gab es dann Kaffee und Kuchen im Gemeinschaftsraum und abends haben Odile und Norbert ihren Kamin eingeweiht (ohne uns alle, nur Uta kam mal kurz des Weges und Whiskys).
So, viel Zeit ist vergangen seit dem letzten richtigen Tagebucheintrag. Das ist nicht schön, aber ganz einfach dem Stress geschuldet. So will der Tagebuchschreiber jetzt mal probieren, die wesentlichen Dinge der letzten Monate zusammen zu fassen.
Die neu aufgetauchten Namen gehören übrigens zu Interessenten für die Wohnung im Erdgeschoss, die jetzt schon kräftig mit anpacken - ein großes Dankeschön!

"Theater, Theater"
In Dresden gibt es eine Bürgerbühne, in der Laienschauspieler auftreten. Ende Februar hatte dort "Irrfahrten des Odysseus" Premiere. In dem Stück geht es um Menschen, die in Dresden leben und einen Migrationshintergrund haben bzw. längere Zeit im Ausland waren. Und da wir ein internationales Haus sind, haben wir auch besetzt. Also Scherz beiseite: Olga hat sich beworben, wurde genommen, hat viel geübt und steht jetzt mehrere Abende auf den Brettern, die bekanntlich die Welt bedeuten (ein Schelm der meint, wir würden von Fassadenverschalung sprechen). Am 01.03. waren sechs von uns dort und begeistert; eigenartig, wie unterschiedlich wir die Geschehnisse auf der Bühne empfunden haben und was für jeden Einzelnen von uns danach besonders wichtig war.

"Ein Baby, ein Baby"
Und wieder gibt es ein Baby bei uns im Haus, also eigentlich noch nicht im Haus, sondern in der Baugruppe. Susanne und Michael haben ihr drittes Kind gekriegt und werden daher (und wohl auch aus beruflichen Gründen) erst Mitte des Jahres bei uns einziehen. Wir und die Magnum-Flasche Sekt warten auf Stella und die anderen vier!

"Weihnachten und Silvester"
Das sind ja immer ganz wesentliche Tage im Jahr und noch viel mehr dann, wenn man gerade dabei ist eine neue und bei uns auch noch erstmals eigene Wohnung zu beziehen. Vom Baufortschritt her hatten wir uns wohl alle was Fertigeres erträumt. Manche waren noch gar nicht präsent, andere haben sich ganz oder nur zeitweise lieber in geordnete, anderweitig verortete Verhältnisse zurück gezogen. Aber trotzdem haben wir es uns schön gemacht. Katrin hat versucht, das Haus elterngerecht aufzuräumen. Utas Herrnhuter hat den Innenhof beleuchtet und mangels Weihnachtsbaumständer wurde das gute Stück in einen Bierkasten eingestielt und auf die Terrasse vor der Tür gestellt.
Silvester haben wir dann ein Wohnungshopping geplant. Irgendwie sind wir aber im Dachgeschoss stecken geblieben, haben schrittweise die Zutaten alle zu Greiners geholt und um Mitternacht mitten in den Dächern von Dresden-Nord gestanden und das Feuerwerk bewundert, Norbert hat gemeinsam mit der pyrotechnisch interessierten Jugend ein bisschen mitgemacht - wir anderen haben lieber Sekt getrunken. Im neuen Jahr haben wir dann die Wohnung gewechselt, sind aber im Dachgeschoss geblieben.

"Großmutter, was packst du denn für schwere Kisten?"
In der Hoffnung auf einen planmäßigen Baufortschritt hatten wir alle irgendwann unsere Wohnungen gekündigt und sind dann schrittweise eingezogen. Manche Umzüge liefen mit viel mitgebrachter Hilfe, andere schrittweise und fast unbemerkt, wieder andere hatten zu Hause Kistentragpersonal und hier haben wir alle mit angefasst. Besonders schön war die Episode, als alles im Treppenhaus zum Stocken kam und die Umzugshelfer mit ihren Kisten auch noch anstehen mussten. Leider hatte jeder eine Kiste in der Hand und keiner konnte das Schlange stehen auf Zelluloid bzw. in eine Datei bannen.

"Ausbauhaus"
Naja, seit der Insolvenz unseres Zimmerers kommen wir uns wirklich vor, als hätten wir einen Selbstbausatz erworben. Immer noch fehlt an manchen Stellen im Haus Fassadenverschalung, die letzten Balkone und Beschichtungen nehmen gerade Gestalt an. Da sind wir mit der Ausführung recht unzufrieden, der Plan in der Ausführung war ein ganz anderer, jetzt sind wir schon mehrere Kompromisse eingegangen und nun sieht das auch noch unprofessionell aus - viel Potential für Ärger. Der Elektriker wird nicht fertig; kann er auch nicht, weil er nie da ist. Der Ausbauer ist zwar nun fast durch, es wimmelt aber von Nachträgen. Die Rohbauer scheinen nun endlich weg zu sein, aber auch da gab es Verzögerungen ohne Ende, die natürlich letztendlich alle irgendwie ihre Grundursache in den Verzögerungen des Abrisses und dem langen Winter und der Flut (und der Arbeit an sich) haben.
Jetzt haben aber alle eine Küche in der Wohnung stehen. Die letzten waren Hechts. Ihre Ludwigsburger Küchenbauer haben Uta für die Bauleiterin und Katrin für die Architektin gehalten; weil sie Fenster gestrichen hat - also so viel arbeitet: Hä? Ticken die Uhren in Baden-Württemberg anders? Wir haben sehr gelacht.
Ach und Weiterbildung ist das Ganze auch: Alle beim Betonarbeitsplattentransport anwesend Zuschauenden wissen jetzt, was Ratschaisenträger sind und wo der Begriff her kommt.

Die letzten Monate waren nervenaufreibend. Wir hätten uns viel mehr Termintreue und eine perfektere Baukoordination gewünscht. Wenn wir nicht selbst so viel Druck auf Baustelle und Handwerker erzeugt hätten, wäre das Haus wahrscheinlich immer noch nicht bewohnbar.
Leider sind auch die Kosten aus dem Ruder gelaufen. Die Insolvenz, die höheren Kosten für Aufmaße trotz Pauschalvertrag (es gibt da so eine 10\\\\\\\\\\\\\\%-Klausel in der VOB und den Begriff "Sowieso"-Kosten) und die Nachträge haben den Gesamtpreis nach oben getrieben. Da sortieren wir gerade und klären die Nachfinanzierungen.


25.08.13

Nun leben wir schon einen Monat mit unserem "Selbstbausatz". Jonathan nutzt die Elternzeit und Matthias seinen Urlaub um mit Unterstützung bekannter Zimmerer an der Fassadenverkleidung weiter zu kommen. Utas Fiesta erweist sich als Raumwunder und transportiert alles mögliche Baumaterial. An den Wochenenden und in den Abendstunden werkeln alle kräftig mit, gehen souverän mit Handkreissägen und Akkuschraubern um. Uta kann die Liste mit den zu erledigenden Arbeiten mehrmals die Woche aktualisieren.
Die Zusammenarbeit mit den Architekten ist nun mehr und mehr von der Anspannung gezeichnet und wird dadurch nicht leichter. Aber wir nähern uns ja hoffentlich dem Ende der Bauzeit. Uta hat wegen der kriselnden Solarindustrie viel Zeit für die Baustelle und erhöht nun den Druck auf die Ausbaufirmen.
"Keep calm and carry on! (Bleib ruhig und mache weiter!)" steht nun auch an unserer Tür!


04.08.13

Das erste Wochenende nach der Schreckensnachricht liegt hinter uns. 38° im Schatten und der Kampf mit Dämmwolle und Dampfsperre ist in vollem Gang.


31.07.13

Oh weh! Der Dachdecker und Zimmerer hat seine Arbeiten prinzipiell und damit auch bei uns eingestellt, vorher wenigstens noch das bezahlte Material (alles?) geliefert. Und das Dach ist immer noch undicht, die Fassade halb fertig, die Dämmung der Wohnungen auch noch nicht komplett.
Quo vadis Tabakfabrik?


29.07.13

Die lange Hitzeperiode wurde von einem heftigen Regen abgelöst und das Norddach ist wieder undicht - Wasser aus Kabeln und Wasser an vielen Stellen im Haus, wo es nun wahrlich nicht hingehört. Wenigstens das Ostdach scheint aber dicht zu sein und das im Süden ja sowieso. Neuer Ärger droht!


20.07.13

Wow! Endlich fallen die ersten Gerüstteile und die Sonne scheint. Es sieht super aus - fast mediterran. Aber: eigentlich sollte das Ganze ja eher einen Ziegelschimmer haben, das ist nicht der Fall.
Nebenbei ist Urlaubszeit und die Subbotniks sind recht einsam, weil nie alle da sind.
Auf der Baustelle geht es natürlich viel zu langsam voran - die Urlaubszeit, die Bauzeitverschiebung. Wir geraten immer mehr unter Druck, weil der Einzug im Herbst ein Muss ist.


22.06.13

Sonnenwende! Aber leider hatten wir auch viele kritische Themen zu besprechen. Am Freitag Abend sitzen wir über einem Verhandlungsergebnis der Spezis beim Baumeister und müssen mal wieder erhöhte Kosten schlucken und am Sonnabend debattieren wir ewig über Baustellencontrolling, Putzdicke und andere leidige Themen. Zum Glück kommen wir auch mit der Teilungserklärung ein Stück weiter. Das insgesamt 11-stündige Dauerdebattieren geht jedoch an die Substanz.
Der 2.Abend klingt dann ausgleichend mit einem Grillerchen auf der Dachterrasse und einem gemütlichem Beisammensein auf dem Greinerschen Balkon aus. Dabei erweist sich Katrins Rotweinflasche dichter als unser Dach - aber Matthias kriegt das hin und Katrin was zu trinken.
Während unseres Sizungsmarathons haben Hanna und Luca schon mal ihre Zimmer gekehrt. Heute Abend dürfen sie nämlich das erste Mal darin übernachten. Ihre Eltern und Micha suchen sich auch irgendwo ein Plätzchen zum Schlafen.


09.06.13

Wasser - von allen Seiten!
Die Elbe hatte vorgestern einen "Jahrhunderthochwasserstand" von 8,76m. So weit ist sie nun auch nicht weg von uns, dass uns das kalt lassen würde. Vor 11 Jahren beim letzten Jahrhunderthochwasser drückte Grundwasser und Abpumpwasser aus dem Vorderhaus in den Keller. Unsere Heizung versuchen wir zu schützen, bangen und bleiben verschont.
Leider (oder zum Glück) hat der Regen, der ursächlich für das Hochwasser war, auch offenbart, dass unser Dach undicht ist. Wir schimpfen wie die Rohrspatzen, die Firma muss nachbessern, andere Firmen müssen die Feuchteschäden beseitigen. Viel Unmut und die Bauverzögerung bleiben uns.


31.05.13

Endlich! Nach mehreren Anläufen ist heute nun endlich der Termin fürs Richtfest gekommen. Wegen des langen Winters, den dauernden Verzögerungen auf der Baustelle und nicht zuletzt wegen den im Mai bei einigen anstehenden Urlauben haben wir den Termin soweit raus geschoben. Das letzte Dach im Süden ist eigentlich schon seit 2 oder 3 Wochen drauf.
Ein Fest also: Richtspruch; Gulaschkanone; Bier vom Fass; eine Rede von Norbert; eine Zigarre, von der jeder mal ziehen muss - alles so, wie man sich das so vorstellt.
Die Vorbereitung war perfekt, das Szenario am eigentlichen Festtag nicht ganz so. Bis kurz vor dem Beginn regnet es in Strömen, so dass die fleißigen Aufbauhelfer den ganzen Abend nasse Füße haben. Dann beginnen wir mit dem offiziellen Akt, obwohl noch einige von uns fehlen - gleichzeitig wird die Gulaschkanone angeliefert. Naja, wenigstens die Sonne war uns dann hold und hat sogar ein bisschen geschienen, während wir unsere vielen Gäste herum führen.
Gegen Abend wird es dann schnell ruhiger und wir sitzen in ständig schrumpfender Runde bei Bier und Wein in Dietmars guter Stube.
Ein Dankeschön an alle Organisatoren und die vielen Gäste mit den Geschenken.


26.05.13

Dieses Wochenende war Fensterstreichen angesagt. Nachdem wir vor einer Woche einige der alten Rahmen und Fenster schon vorbereitet hatten, haben wir nun alle ausgehängt, alle verfügbaren Böcke und Isoliermaterialrollen und und und damit belegt, am Sonnabend mit dem ersten Anstrich versehen, am Sonntag gewendet und die zweite Seite gestrichen und abends bei strömendem Regen wieder eingehängt. Es hat super geklappt, dass immer die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt zur Stelle waren: Männer zum Aus- und Einhängen und Frauen zum Streichen, dabei ist Utas Mutter kaum zu bremsen und macht nicht nur die Alters- sondern auch die AusdauerpräsidentIn (für Karin :-)).
Am Sonntag Abend regnet es und regnet und regnet und das Dach ist nicht dicht, o weh!


12.05.13

Männertag mal anders! Also unsere Männer haben (mit Unterstützung von unseren Frauen natürlich) am Männertag was für die "Muckies" getan - mehr als einarmiges Heben. Seit letztem Wochenende stand ein großer Container vor der Baustelle. In ihn hinein sollte jeglicher Schutt vom Putz abklopfen an der Außenwand. Dieser ließ sich natürlich nur schwer, also eher nicht, trennen von dem normalen Bauschutt unter dem Gerüst und war zusätzlich verdichtet von Regen, Schnee, Eis, Bauarbeiter- und zukünftigen Bewohnerfüßen. Mit kleinem Hammer und gebückt unter dem Gerüst kam Katrin sich vor, wie einer von denen mit den Zipfelmützen aus dem bekannten Märchen, dabei hatte sie doch immer von der Rolle der schwarzhaarigen Schönen mit der weißen Haut und den roten Lippen geträumt. Zwischendurch haben wir uns dann übrigens eine Spitzhacke zugelegt und manchmal auch aufrecht gearbeitet. Nun ist der ganze Putz weg und neuer kann an die Wand.
Ach und vor knapp 2 Wochen ist unser Walpurgisfeuer in das Wasser gefallen, das da so vom Himmel fiel. Gegrillt haben wir dafür beim Subbotnik am 1.Mai und die Hexen tanzen dann 2014 wieder.


20.04.13

"Ha(a)se und Hecht,schützen den Specht!" Nach dem Motto haben wir heute Brutmöglichkeiten für die Vögel geschaffen. Die Erfinder des Spruches haben dabei geplant und trotz nicht so perfekter Arbeitsvorbereitung hat Jonathan das Ganze dann mit Bravour umgesetzt. Wenn noch ein paar Unterteilungen geschaffen werden und die vordere Verblendung mit den Einflugschneisen da ist, bietet die Verblendung unseres Fahrstuhlschachtes ein neues Zuhause für Spatzen, Rotkehlchen und ihre Artgenossen - mit einem Specht ist wohl nicht zu rechnen.
Ansonsten haben wir heute ein bisschen Ordnung auf der Baustelle gemacht, mal wieder alte Rollladenkästen entfernt, Fenster abgeklebt und so weiter und so weiter. Dabei war in einem der Rollladenkästen noch sehr gut erhaltener Markisenstoff - Katrin will einen Kissenbezug für den Gemeinschaftsraum daraus nähen.
Baufortschritt: so lala.
- Dach im Südflügel fehlt immer noch
- Absturzsicherung im Nordflügel ist fast perfekt
- in den Wohnungen 2-4 wartet alles auf Dämmung und Fußbodenheizung
--> also Licht und Schatten
Ach - und Frühling ist es inzwischen auch!


01.04.13

Der März ist vorbei, Ostern ist vorbei - der Winter ist noch da! Kein Aprilscherz, der kälteste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (zumindest mancher Wetteraufzeichnungen!)!
Und wir verzweifeln daran. Alle stehen "Gewehr bei Fuss" und würden gern was tun, nur das Wetter lässt uns und auch die Handwerker nicht. Was sind die Konsequenzen? Teures Heizen der Provisorien, Richtfestverschiebung geht in die nächste Runde, wir schippen Schnee vom Dach, ...
Aber: nicht verzagen, das wird ein Haus!


03.03.13

Ein Hauch von Frühling in der Stadt und natürlich auch bei uns in der Fabrik! Also:
- alle Fenster, so welche drin sind, weit öffnen
- hier und da ein bisschen Grünschnitt
- Arbeitsplatz in der Sonne suchen; es gilt nämlich immer noch Putz abzuklopfen und das eine oder andere Überbleibsel alter Zeiten von der Wand abzumachen, damit der neue Putz drauf kann
- Nässe aus dem Haus saugen oder - je nach Herkunft - mit dem Hader raus wischen bzw. feudeln
In der Hoffnung, dass das milde und vor allen Dingen trockene Wetter anhält, harren wir der ersten echten Abdichtungsarbeiten auf dem Dach, der neuen Fenster in den Kaltbereichen und und und ...


21.02.13

Will der Winter dieses Jahr ewig anhalten? Sonst lacht der Tagebuchschreiber ja immer über die Leute, die es nicht erwarten können, dass der Frühling endlich kommt. Aber dieses Jahr stimmt er in den Chor mit ein.
Der immer wieder fallende Schnee hält die Bauarbeiter nämlich davon ab, den Südflügel zu vollenden. Da fehlen noch ein paar Wände, Stützen und 2 Decken. Und auch im Erschließungsbereich gibt es noch einiges zu tun.
Im Innenausbau geht es voran, obwohl uns da dann das folgende Schmelzwasser stört. Aber Jana und Jonathan und auch Karin sehen in ihrer Wohnung schon viele Details und legen fest, wo Strom und wo Wasser aus der Wand kommen soll - und das nicht nur auf der Zeichnung.
Wir alle planen die nächsten Subbotniks: Fenster streichen, Pelletbunker bauen, ...


03.02.13

Wir haben einen Steg! Und es macht wahnsinnigen Spaß, auf ihm zu wandeln. Am Donnerstag haben die Bauleute den ersten unserer beiden Stege im Innenhof betoniert. Er schlingt sich um die Bestandswand im Westen und ermöglicht den Zugang der Wohnungen im Nordflügel. Und das haben wir ausprobiert, ...
... nachdem wir "sisyphosähnlich" versucht haben, Wasser den Berg hinauf zu kehren. Ernsthaft: wir wollen so viel Wasser wie irgend möglich vom Inneren des Nordflügels fernhalten und die provisorischen Abflüsse liegen - entgegen jeglicher strömungstechnischen Sinnfälligkeit - nicht an der tiefsten Stelle. Naja, wir waren erfolgreich und der nächste Regen kommt bestimmt.


25.01.13

"Vom Eise befreit ..." Jetzt habe ich den Dichter bemüht und dann auch noch gelogen! Es war nämlich nur der Schnee. Die erste (und hoffentlich letzte!) Frostperiode liegt hinter uns, 15cm Schnee und Temperaturen, die auch am Tag deutlich im Frostbereich lagen. Die ersten Tage haben alle noch gearbeitet, aber irgendwann war die Aufwärmzeit länger als die Arbeitszeit, da war ein Unterbrechen der Arbeiten unausweichlich - aber noch mehr Fenster (neue und Bestandsfenster), die provisorische Abdichtung und ein fleißiger Trockenbauer lassen es in einigen Bereichen schon nach Wohnen aussehen - Jana und Jonathan und Karin sind die Glücklichen.
Heute haben wir also gemeinschaftlich den Schnee vom Dach geschmissen und im Dachgeschoss heraus gekehrt. Und das alles bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden - ein wahrhafter Traum, der Norbert zu dem Versprechen hinriss der Odile bei vergleichbaren Bedingungen im nächsten Jahr einen Capuccino auf der Dachterrasse zu servieren - wir werden das im Auge behalten.
Bei einsetzendem Tauwetter ist es jetzt noch geboten, das Eis schnell vom Dach zu entfernen. Und dann wollen wir in der nächsten Woche die montierten Dachboxen sehen!


16.01.13

Nun schon das 2.Gruppentreffen im neuen Jahr und nie sind alle da. Treffen wir uns zu oft? Auf der Baustelle geht es nicht so vorwärts, wie wir uns das vorstellen. Treffen wir uns zu selten?
Wir ändern was: Gruppentreffen alle 4 Wochen und alle 2 Wochen trifft sich eine größere Truppe an der Baustelle und "controllt" dort. Über den Erfolg der Maßnahme wird zu berichten sein.


15.12.12

Also grüne Weihnachten wird es wohl geben - hier im sächsischen Flachland, aber den Schnee haben wir doch schon gesehen. Hat also nicht so richtig geklappt mit dem Türen zuhalten - bestimmt weil noch keine drin sind. Aber: Fenster sind drin im Erdgeschoss des Nordflügels und der Nord- und der Ostflügel haben eine Decke. Sieht schön aus, wenn man sieht mit welcher Leichtigkeit die obersten Decken aus der Attika raus schauen. Das wird ein transparentes Leben.
Jetzt beginnt also der Winter auf der Baustelle. Im Norden und Osten geben wir (mit laut und deutlich vernehmbarem Murren) zusätzliches Geld für die provisorische Abdichtung aus, damit es weitergehen kann. Der Südflügel wird je nach Wetterlage in den nächsten Wochen wachsen und dann im Frühjahr zum Innenausbau bereit stehen.
Wir haben dieses Wochenende nochmal Gruppentreffen im Doppelpack gemacht, um nun in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub gehen zu können. Dabei gab es auch körperliche Ausarbeitung - der matschende Schnee musste von den Decken, damit das Tauwetter keinen Schaden macht.


15.11.12

In den letzten Tagen und Wochen geht es zügiger voran, das Bautempo hätten wir uns von Anfang an gewünscht. Die Decke OG Ost wartet auf den Beton und im Nordflügel ist die erste Treppe für die Hechts eingeschwebt.
Dem Winter halten wir die Tür zu und hoffen - ausnahmsweise - auf grüne Weihnachten!


27.10.12

Brrrrrr! Heute konnte man das, was da gegen 9 Uhr vom Himmel fiel, fast Schnee nennen. Und das noch vor Halloween - und bei dem Baufortschritt :-(!
Subbotnik abgesagt, hoffen auf besseres Wetter und - abwarten und Tee trinken!


14.10.12

Gestern haben wir der Baustraße auf die Beine geholfen: ein paar zusätzliche Platten verlegt, Dreck - manche nennen ihn Mineralstoffgemisch - verteilt und das Ganze verdichtet. Dazu waren ein kleiner Radlader und eine Ramme im Einsatz. Da wurden Jungen- bzw. Männerträume wahr. Pascal (gerade 3 geworden)und Mathias (das 10-fache an Jahren) saßen mit ähnlich leuchtenden Augen auf dem Maschinchen. Jonathan an der Ramme hatte nur den normalen Blick drauf und wollte oder durfte nicht Radlader fahren.
Und auch die Putzabklopfer haben für die neuen Herausforderungen neue Mittel gefunden. Dem Außenputz geht es jetzt mit Schlagbohrhämmern an den Kragen. Da haben sich gestern Micha und Norbert ausgetobt. - Und sie werden es wieder tun, wenn die Stadtordnung den Krach zulässt. Auch das scheint Freude zu machen oder zumindest ein wirklicher Ausgleich zu irgendwelchem Stress zu sein.
Dem nun wahrlich nicht schwachen Geschlecht blieben "nur" Hilfsarbeiten und Steine.


24.09.12

Da haben wir also das ganze Wochenende gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet ... und gegrillt, geschwatzt, getrunken.
Aber der Reihe nach: Am Wochenende war wieder einmal großer Subbotnik angesagt. Alle hatten Verwandte und Bekannte aufgerufen, sich doch auch beim Steine klopfen zu engagieren. Die Veröffentlichung in der SZ vom Freitag hat auch ein paar Interessenten auf die Baustelle gelockt. Schön und ein ganz besonderer Dank an all die, die da waren und sich dann auch noch wirklich am Steine klopfen beteiligt haben.
Bei uns ging das so gegen 10 Uhr los, mittags gab es was vom Grill (dazu Bionade und Bier und Wasser) und die letzten haben die Baustelle dann erst in der Dämmerung verlassen. Die Altersspanne lag übrigens zwischen 4 Wochen und 76 Jahren - also ein wirklicher Mehrgenerationen-Subbotnik.
Am Sonntag war die Beteiligung nicht mehr ganz so groß und teilweise wurde auch "nur" aufgeräumt.
Neben dem eigentlich angesagten Steine klopfen haben sich ein paar der Männer zeitweise andere Arbeit gesucht. Also alles wie immer, auch wenn nicht alle der üblichen Verdächtigen dabei waren. Aber wichtig war die Arbeit wirklich - sie haben nicht benötigte Fensterrahmen ausgebaut und dabei die Beschläge gesichert. Das Feuer zum "Freibrennen" der Beschläge diente dann aber mehr dem Zweck der Kinderbelustigung als dem eigentlichen :-).
Und haben wir unser Ziel erreicht? Da muss erst mal jemand zählen. Das ist für morgen geplant.


17.09.12

Folgende eMail ohne weitere Kommentare:
"Liebe Freunde des gepflegten Subbotniks!
Unsere Mädchen-Band "Clopping Stones" war wieder auf Tour!
Karina (Schlagzeug), Franzi (Schubkarre), Odile (Hammer) und Bettina (Hammer) haben mit Hintergrundbegleitung von M&M mal wieder die Bude gerockt!
Hier die Zahlen: 14 full (15 Reihen), 12 full-full (2 Paletten a 9 Reihen), 16 halb-full (6 Reihen), 17 im Keller (aller Anfang ist schwer: 1 Reihe)
Für nächstes WE sollten wir noch ein bisschen die Logistik planen.
Mehr als 15 Reihen halte ich für schwierig, damit das beim Transport nicht alles der Gravitation folgt..."



02.09.12

Seit einer reichlichen Woche gibt es das zweite echte Baugruppenbaby. Elisa, Jana und Jonathan werden gemeinsam mit Helena einziehen. Herzlich willkommen und alles Gute für euch!
In der gestrigen Baugruppenberatung haben wir beschlossen, dass es am 22./23.09.12 ein Tabakfabrik-Steineklopf-Aktionswochenende geben wird. Alleine klopfen ist nämlich langweilig, leider klopfen wir durch die Urlaubszeit zu oft alleine. Da wollen wir es endlich mal wieder gemeinsam tun, alle Bekannten sind eingeladen und der Grill wird auch was zu tun kriegen.
Auf der Baustelle geht es leider immer noch schleppend voran und wir sind ratlos.


15.08.12

Das Steineklopfen ist schon zur Alltagstätigkeit geworden. Durch die Urlaubszeit steht man aber schnell mal allein da und hat Zeit zum Meditieren. Der Nachschub wird langsam dünn!
Die letzte Bauberatung war eine Krisensitzung, wir sind beim Betonieren immer noch im Keller. Mensch, es ist schon Mitte August und geht nicht voran. 3x auf Holz geklopft, dass der Bau - wenigstens teilweise - vorm Winter zu ist.
Finanziell geht es jetzt bei den meisten ans Eingemachte und wir beantragen die ersten Kreditauszahlungen.


26.07.12

Ein anstrengendes Gruppentreffen!
Wir diskutieren lange das Fensterthema und damit eben auch das eher unterschwellige Thema der Zusammenarbeit mit den Architekten.
Nach der Pause und einigen klärenden Gesprächen auf der Terasse ist die Welt zwar nicht heil, aber ein bisschen besser. Es geht mit konstruktiven Gesprächen weiter.
Auf der Baustelle geht es nicht so gut voran. Alle warten auf die Unterlagen vom Prüfstatiker und wir erwarten eigentlich, dass es auf der Baustelle mit den vorhandenen Unterlagen etwas zügiger voran geht. - Angst vor der Winterbaustelle!


22.07.12

Hurra - der Steinehaufen ist alle! Aber das ist ja nur ein temporärer Zustand, da gibt es noch eine Weile ständig Nachschub. Man merkt halt, dass Micha und Suse Urlaub haben und viel Zeit zum Klopfen. Frieder steht dabei im Maxi-Cosi auf der untersten Gerüstebene und ist immer - oder meist - ganz lieb, beobachtet uns oder macht ein Schläfchen. Charlotte teilt Schokolade aus und passt auf, dass sie selbst nicht zu kurz kommt.
Heute Abend dann außerplanmäßiges Gruppentreffen - viele Probleme: die Fensterbreiten werden zum echten Problem und alles wird teurer und dauert länger. Wirkliche Lösungen haben wir nicht.


15.07.12

Na das war ein Gewusel auf der Baustelle! Aber der Reihe nach:
Am Freitag Gruppentreffen auf der Baustelle. Das war eigentlich auch ein bisschen als gemütliches Zusammensein gedacht, aber irgendwie ist die optimale Arbeitsatmosphäre dabei auf der Strecke geblieben! Und mit den Freigaben der Wohnungsgrundrisse zeichnet sich Diskussionsbedarf über Fensterbreiten ab - schaun wir mal!
Am Sonnabend dann ganz viele Leute auf der Baustelle. Susanne und Micha haben viel Familie und Bekannte zum Steine klopfen eingeladen, später gibt es dann auch was auf dem Grill. Und der beste Nebeneffekt: der Steinehaufen wird kleiner und geklopfte Steine liegen geordnet auf Paletten.


10.07.12

Wir klopfen pausenlos Steine - gefühlt ist das zumindest so. Und da gibt es große Unterschiede. Ein Schelm, wer denkt, dass Steine klopfen gleich Steine klopfen ist. Katrin würde sie am liebsten richtig sauber machen - so mit bürsten und so. Betttina steht ihr da kaum nach und bearbeitet jede Fläche ausgiebig mit dem Meißel. Matthias ist der Meinung, der Stein ist geputzt, wenn er halbwegs die Form eines Quaders hat (und geht sehr großzügig mit fehlenden Ecken um - die gleichen das dann mit Mörtel aus). Und Mathias freut sich über alle Arbeiten, die dringend notwendig sind und nichts mit Klopfen zu tun haben. Uta klopft immer auf den Knien, böse Zungen behaupten, dass die Steine da leichter brechen. Die anderen klopfen halt so dahin.
Damit auch wirklich jeder Stein geborgen wird, haben wir eine Vereinbarung mit den Abbrechern, dass wir immer gute Steine in leere Mulden sammeln und die, die dann auf einen Haufen werfen.


01.07.12

Aktuell klopfen wir immer dort Steine, wo gerade abgerissen wird. Das ist schon Wahnsinn: das eine Wochenende noch im EG des späteren Innenhofes und eine Woche später dann ne Etage weiter unten und trotzdem unter freiem Himmel.
Wahnsinn ist auch, dass das Amt von uns eine teure Baustraße will. Dabei gibt es aktuell gar keine Straße, mal schauen, wie das ausgeht.


06.06.2012

Ein weiteres arbeits- und beratungsreiches Wochenende liegt hinter uns.
Dabei haben wir in der SW-Ecke ein bisschen Ordnung gemacht und Steine und Putz geklopft (the same procedere ...). Dass 23m³ Steine etwa 11.000 (in Worten: elftausend) Stück sind, will keiner von uns wirklich wissen. Daher steht es jetzt mal hier, damit dann keiner behaupten kann, er habe das nicht gewusst.
Der Abriss hat begonnen und beim Herumwildern im halb abgerissenen Dachgeschoss lässt sich erahnen, wie herrlich die Dachterrasse mal werden wird.



28.05.2012

Nun wird es wirklich ernst und aus dem Projekttagebuch wird ein Bautagebuch!
Das Gerüst steht komplett um das Haus herum, die Straße auf dem Gelände geht schon etwas großzügiger um die Kurve und direkt vor dem Eingang steht der Kran. Jetzt wird es wirklich ernst mit dem Abbruch.
Die nächsten Wochen werden wir damit verbringen, die Ausbau-LV´s perfektionieren zu lassen (die letzte Chance für jeden von uns, doch noch das eine oder andere Detail zu ändern), vielleicht den Außenputz selbst abzuklopfen und 23m³ alte Ziegelsteine so abzuklopfen, dass sie zum Aufmauern verschiedener Wände verwendet werden können.


01.05.2012

Nun liegt das lange Walpurgiswochenende hinter uns. Der alte Putz ist zum großen Teil von der Wand, der unendliche Steinehaufen ist beseitigt, der unendliche Dielenstapel kämpft noch ein bisschen mit uns - aber wir werden gewinnen.
Den Walpurgismontag haben wir zu einer Wiederaufführung des bei uns gedrehten Films genutzt und danach ein Super-Walpurgis-Feuer gemacht - Hexen wurden nicht gesichtet und Norbert hat wunderschön Saxophon gespielt, die Nachbarn kamen zum Lauschen.
In einer Woche ist Baubeginn. Da muss alles Private erstmal raus aus unserem Haus, auch komisch - aber wir nehmen viele Erinnerungen mit. Und ein Tipp noch an alle: Wer baut, braucht keine Muckibude und auch kein Kosmetikstudio (Muskelaufbau und Peeling unter der Dusche sind durch permanentes Hammerbewegen und herunterfallenden Putz garantiert).


23.04.2012

Wir hacken, wir hacken ... - also eigentlich kämpfen wir mit unseren Eigenleistungen. Das heißt: wir klopfen Putz ab, tun was für den Vogelschutz, reißen die Schuppen ab und und und ...
Bis zum geplanten Baubeginn am 07.05.2012 muss alles vorbereitet sein.
Im April sind übrigens auch Odile, Norbert, Lucien und Maurice Baugruppenmitglieder geworden. Sie werden im DG Ost wohnen, haben sich schon eifrig an den Aktivitäten auf der Baustelle und bei den Meetings eingebracht. Auch ihnen ein herzliches Willkommen!


18.04.2012

Das erste echte Baugruppenbaby ist da - herzlich willkommen!
Susanne und Micha sind jetzt Doppeleltern, Charlotte stolze große Schwester, das Zimmer ist im Bau ... alles perfekt.
Wir wünschen alles Gute!


23.03.2012

Die letzten Wochen waren voll schwerer Entscheidungen. Wir haben unsere Ansprüche teilweise gewaltig zurückschrauben müssen, legen mehr Geld als geplant auf den Tisch (den neuen Konditionen der SAB sei Dank), schaffen ein zusätzliches Dachstudio statt einer Gästewohnung und schimpfen, schimpfen, schimpfen (auf die Architekten, auf unsere Gutgläubigkeit und auf die bösen Firmen).
Nebenbei genießen wir den Frühling, planen die Eigenleistungen vor Abbruch und fangen damit auch schon an.


02./03.03.2012

Boah! Die Angebote und damit die wirklichen Kosten für unsere Planungen hauen uns fast um. Zwei lange Gruppentreffen lang reden wir nur über: kein Gründach, kein Aufzug, kein Parkett, ... - Aber eigentlich wollen wir das alles ja doch, oder eben wenigstens einen Teil davon. Mit ein paar Einschränkungen werden wir leben müssen, das ist klar. Wir beschließen nichts Konkretes und lassen unseren Frust im Anschluss in einem spontanen Arbeitseinsatz aus.
Dem fallen das Dach des Ostschuppens, ein paar Rollladenkästen und etwas Putz zum Opfer.


14.01.2012

Seit gestern haben wir eine Baugenehmigung - Prickelwasser für alle! Einzige Auflage ist ein Naturschutzgutachten zur Schaffung von Ersatznistplätzen. Das wollten wir sowieso tun, auch ohne Gutachten. Schade nur, dass das wieder Kosten erzeugt.


01.01.2012

Das neue Jahr hat begonnen und wir alle wünschen uns, dass es neben Gesundheit und vielen schönen und harmonischen Stunden innerhalb der Baugrupe auch sowas wie ein Richtfest, vielleicht ein Abgrillen im neuen Innenhof, geklärte Finanzierungen bei allen und und und ... bringt.
Am fabrikträchtigsten haben wohl Bettina und Karin den Jahreswechsel begangen. Eigentlich wollten sie sich ja letztmalig vom alten Dach das Feuerwerk über Dresden und Radebeul anschauen. Aber dann haben sie dafür nur bedingt Zeit gehabt, weil sie sich dem Glühwein, den Rumkirschen und ihrem "Gequatsche" widmen mussten.
Negativ gibt es noch zu berichten, dass Christiane und Joachim nur ganz kurz Baugruppenmitglieder waren und schon wieder ausgestiegen sind. Da warens wieder 2 ... (freie Wohnungen).


03.12.2011

Wir beschließen, dass jetzt auch Christiane und Joachim zu uns gehören. Jetzt ist nur noch 1 Wohnung frei - die werden wir doch auch noch "an den Mann bringen".
Die nächsten Wochen sollen die verbindlichen Unterschriften unter die Werkplanung jeder einzelnen Wohnung bringen, da kosten Änderungen dann irgendwann richtig viel Geld. Komisch ist das schon, sich jetzt so festzulegen und manchen fällt das ganz schön schwer, weil ... man könnte ja noch.
Nebenbei versuchen wir, die Vorweihnachtszeit für uns und die Kinder schön und frei von Stress zu gestalten - naja.


13.11.2011

Das letzte Lagerfeuer des Jahres (oder geht da noch was?) ist nun auch Geschichte. Wir haben zusammengesessen, gefeuert, gegrillt, geschwatzt und und und ... Natürlich haben wir auch ein paar der weiteren Interessenten näher kennen gelernt - das war das eigentliche Ziel der "Veranstaltung" :-). Stehen da schon wieder Entscheidungen an?
Im Vorfeld haben Bettina und Jana mit kräftiger Unterstützung der Kinder und mäßiger Unterstützung der anderen die Brombeersträucher gebändigt.
Alles in allem - ein schöner Nachmittag!


Anfang November 2011

Wir haben uns entschlossen, Karin in die Gruppe aufzunehmen. Sie fühlt sich dem WG-Alter entwachsen, will sesshaft werden und den WG-Gedanken ganz bewusst (aber etwas abgewandelt) weiter leben lassen. Wir freuen uns und sind gespannt. Welcome! (diese Anglizismen schon wieder)


29.10.2011

Boofen in der alten Fabrik!
Micha hat die Idee, doch einmal in der alten Fabrik zu übernachten. Buh - so kurz vor Halloween und so spät im Jahr!?
Eine kleine Gruppe, nur Uta und Micha, machen den Traum aber wahr und sitzen nach einer Schlüsselsuche, die die halbe Gruppe beschäftigt, noch ein paar Stunden am Feuer zusammen, bevor sie dann im Dachgeschoss übernachten. Micha schläft dabei im Gästestudio, das seit den Dreharbeiten Luises Zimmer heißt, und Uta in Franziskas und Karinas guter Stube.


Herbst 2011

Die Werkplanungsphase ist weitgehend abgeschlossen. Über den Sommer haben wir viel beschlossen und konstruktiv gearbeitet. Bei der so einfach gedachten Festlegung der Ausstattung unserer Bäder stellen wir dann doch fest, dass wir alle ganz verschiedene Ansichten zu einfach haben und strapazieren unsere und die Architektennerven - aber auch dafür und die Finanzierung der Unterschiede gibt es Lösungen und wir gehen gestärkt daraus hervor.
Nun gilt es noch ein paar Bestände zu sichern. Dabei kommt der "Herr Subbotnik" in Form von Eigeninitiative zu seinem Recht. An einigen Wochenenden und in den Herbstferien auch in der Woche bauen wir emsig die Dielen aus, demontieren alte Schaltkästen, die Sirene, die Leiter vom Schornstein, die Treppengeländer, alte Türen und, und, und ... Einigen von uns tut es auch weh ums Herz, dass so viel Altes gehen muss. Mal sehen, was wir dann mit den geborgenen Schätzen machen.


09.10.2011

Herbstfest in der Fabrik! Wir wollen einfach noch mal ein paar Stunden außerhalb der offiziellen Planungsrunden miteinander verbringen und außerdem vielleicht auch ein paar Interessenten kennenlernen.
Das Wetter ist früh grau in grau und wird mit jeder Stunde ein bisschen besser.
So verbringen wir den Nachmittag bei vielen interessanten Gesprächen, planen ein bisschen an der Freiflächengestaltung, die Kinder werden geschminkt, ein Clown ist auch vor Ort und für den Knüppelkuchen am Feuer reicht die Zeit gar nicht mehr. Kuchen ist auch so ausreichend da und Tee, Kaffee oder Saft dazu auch.


Sommer 2011

Wir machen alle ein bisschen Urlaub. Eine an Perfektion heran reichende Planung, die Abwesenheiten und Tagesordnung miteinander verknüpft hat, ermöglicht es uns, trotzdem weiter zu planen. Da sind eine ganze Menge Details zu klären (Brüstungshöhen, Steckdosenlage, Fassadenfarben, ...). Der eine oder andere schiebt auch noch mal Wände oder Türen - eigentlich von den Architekten ungeliebtes Tun, aber wenn man das "Gesetz der Statik" einhält, geht manches.
Wir urlauben und planen also.
Leider haben die Diskussionen der letzten Wochen einige Dissonanzen ans Licht gebracht, die eine Baupartei dazu bewogen hat, uns zu verlassen. Das ist schade.


11.07.2011

Hollywood ist überall?! Oder Babelsberg? Oder eben doch die Tabakfabrik Alttrachau!!
Bei uns wird wirklich gefilmt. Heute startet das junge Dresdner Filmteam ToXic pictures mit den Dreharbeiten zum Film "in umbra metus - Die Angst des Schattens". Dreharbeiten finden an unterschiedlichsten Stellen im Objekt statt und sollen am 19.8. abgeschlossen sein. Premiere ist dann im April 2012. Wir sind gespannt.


01.07.2011

Der Bauantrag ist fertig!
Eigentlich ein Grund zum Feiern. Die letzten Wochen haben aber doch ein bisschen an uns gezehrt, so dass wir das dann doch lassen.
Aber trotzdem sind wir alle froh, dass dieser Abschnitt nun hinter uns liegt. Wir alle wollen doch immer nur das Beste für unsere Fabrik. Jetzt starten wir mit der Werkplanung.


14./15.05.2011

Gestern haben wir wieder getagt und irgendwie sind unsere Beschlüsse von der Marathonsitzung vor zwei Wochen doch nicht alle so dauerhaft. Unser Treppenhaus macht uns bei Lage und Ausführung mächtig Probleme und verursacht viele (auch schmerzhafte) Diskussionen. Wie gehen wir untereinander und mit den Architekten und alle miteinander um?
Heute dann was für die Seele: Wir sichten den Bestand und sagen bzw. notieren, was wir alles bewahren wollen. Die Architekten haben das "kriminaltechnisch" vorbereitet. Jetzt analysiert jeder seine Wohnung oder die Stelle, die das später mal werden soll. Die zukünftigen Bewohner des neuen Dachgeschosses verschlägt es da teilweise in den Keller (ein Schelm, wer ...). Aber wir haben viel Spaß (Wandzitate von den Toiletten!) und werden vorzüglich und immer der Tageszeit entsprechend bewirtet - Gegrilltes, Kuchen, .... Verantwortlich sind diesmal die Architekten und greifen dazu zu mütterlicher Unterstützung.


01.05.2011

Das war ein ereignisreiches Wochenende. Am Freitag haben wir bis tief in die Nacht hinein "getagt" und wesentliche, schwierige, dauerhaft anhaltende ... Entscheidungen gefällt: Pelletheizung, Bohrung für Gießwasser, Nutzung des Daches, Aufteilung der Kosten, ... das war es, glaube ich - vielleicht hält das Protokoll aber noch Überraschungen bereit. So ist nun alles für den Antrag auf Baugenehmigung entschieden und muss nur(!) noch zusammen geschrieben werden.
Am Sonnabend haben wir dann gefeiert - Walpurgisnacht. Das Feuer war super, Hexen wurden keine gesichtet (oder widerspricht einer?!) und wir hatten viel Zeit zu schwatzen, zu essen, zu trinken. Kleine Baumeister haben das Feuer vorbereitet, der Sonnenuntergang vom Dach aus betrachtet war einfach nur schön und ließ uns vom Birkenwäldchen auf dem Dachgarten träumen. Irgendwann in der Geisterstunde haben wir uns dann wehmütig davon gemacht, aber geschlafen werden musste im "alten" Zuhause.


19.03.2011

Drei neue Mitglieder gehören dazu! Wir freuen uns, dass sie jetzt dazu gehören. Und wir freuen uns über den Frühling. Der hat auch auf dem Fabrikgelände Einzug gehalten, in den Gemäuern ist es allerdings noch recht kalt.
Die Änderungen finden aktuell nur auf dem Papier statt, aber vor dem Baubeginn steht nunmal die Baugenehmigung und davor der Bauantrag.


Winter 2010/2011

Die Fabrik liegt tief verschneit. Sollte sich die Anschaffung einer Schneefräse lohnen?
Aber eigentlich treffen wir uns regelmäßig, um aktuell anstehende Probleme zu diskutieren und Lösungen zu finden. Wer wird wo wohnen? Ein paar Wohnungen sind noch frei, wie kriegen wir die Gruppe voll? Wie soll die Fassade aussehen? Brauchen wir einen Aufzug? Wird der Sandkasten im Hof oder eher auf der Streuobstwiese sein? --- Fragen, Fragen, nichts als Fragen!


10.12.2010

Jetzt ist es soweit. Alle, die sich heute beim Notar einfinden, sind dabei und wagen es! Wir gründen die GbR zur Planung des Wohnprojektes, nehmen gemeinsam das Kaufangebot an und --- erhalten die ersten Rechnungen.


September - November 2010

In mehreren Gruppentreffen lernen wir uns näher kennen. Ein bisschen was will man schließlich wissen über die Leute, mit denen man da möglicherweise mal zusammen wohnen wird. Noch ist alles ja fiktiv. Die Diskussionen über die Vorgehensweise zur Verteilung der Wohnflächen geben uns allen auch ein erstes Gefühl, welche Konflikte uns da bevorstehen (--- wenn wir denn dabei sind), aber auch, welche Möglichkeiten für uns alle in der gemeinsamen Bearbeitung eines solchen Projektes vorhanden sind.

Nun ist es an jedem Einzelnen zu klären, ob er sich der Herausforderung stellen will.


03.09.2010/30.10.2010

In den Räumen der Tabakfabrik finden Informationsveranstaltungen zum Projekt statt. Dabei kann sich jeder einen Eindruck von der Fabrik machen, Fragen stellen, mehr oder weniger vorsichtig schauen, wer noch alles Interesse zeigt, ... Das kann eine echte Herausforderung für jeden werden! In Präsentationen werden die Idee des Sommer-Winter-Wohnens und erste Konzepte zur möglichen Gebäudenutzung vorgestellt.

Das Interesse ist riesig und man kann sich gar nicht vorstellen, wie all diese Leute jemals in der Fabrik wohnen werden.


Frühjahr/Sommer 2010

Susanne und Michael finden die Tabakfabrik. Da die möglichen reichlich 1000 m² Wohnfläche für eine Familie nun wirklich zu großzügig bemessen sind und sie von der Idee des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens fasziniert sind, setzen Sie über Internet, Zeitungsannoncen, Freunde alle möglichen Hebel in Bewegung, um Mitstreiter zu finden.